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Job: Vier Doktorandenstellen zum Thema "The Short Life of Soviet Yiddish Literature"

Die Stellen sind sowohl am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturwissenschaften (ZfL) in Berlin als auch am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) in Leipzig zu besetzen. Bewerbungsschluss ist der 9. Februar 2020.

10.01.2020

Ausgangspunkt des Vorhabens ist der Geheimprozess gegen führende Mitglieder des Jüdischen Antifaschistischen Komitees. In der so genannten »Nacht der ermordeten Dichter« vom 12. auf den 13. August 1952 wurden mit den Autoren Perets Markish (1895–1952), Dovid Hofshteyn (1889–1952), Itsik Fefer (1900–1952), Leyb Kvitko (1890–1952) und Dovid Bergelson (1884–1952) einige der prominentesten Vertreter der in der Sowjetunion zunächst geförderten, doch seit Ende der 1920er Jahre zunehmend kritisch betrachteten jiddischen Literatur erschossen.

Im Rahmen des Forschungsprojekts sollen eine Kollektivbiografie der fünf Schriftsteller, eine Studie zur modernen jiddischen Literatur in der Sowjetunion, eine Untersuchung der literarischen Auseinandersetzung mit der Gewalt gegen Juden bei Perets Markish und eine Fallstudie über die Welttournee des Jüdischen Antifaschistischen Komitees 1943 entstehen. Darüber hinaus ist eine zweisprachige Edition mit Übersetzungen zentraler Werke der 1952 ermordeten Autoren ins Deutsche geplant.

Die vollständigen Ausschreibungen können auf h/soz/kult eingesehen werden.