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Job: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in/Kurator*in (E 13, Vollzeit, befristet bis 31.12.2025)

Für eine Dependance des NS-Dokumentationszentrums wird in ein/e wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in bzw. Kurator/in gesucht.

04.11.2022

In Münchner Stadtteil Neuaubing entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Zwangsarbeiterlagers eine Dependance des NS-Dokumentationszentrum, die sich mit der Geschichte der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und seinen Auswirkungen bis in die Gegenwart beschäftigt. Die Eröffnung ist für das Jahr 2025 geplant.

Sie arbeiten als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in/Kurator*in einem größeren Projektteam mit. Das Gesamtprojekt umfasst unterschiedliche Teilprojekte und Aufgabenbereiche wie die bauliche Sanierung und Einrichtung von zwei Baracken für Ausstellungs- und Vermittlungszwecke, die Realisierung von verschiedenen Ausstellungen im Innen- und
Außenraum oder die Entwicklung von analogen und digitalen Vermittlungsformaten. Ihr Schwerpunkt liegt auf der inhaltlichen Konzeption, Erarbeitung und Realisierung der Ausstellungsinhalte, der Durchführung von Recherche zu dem Verbrechenskomplex der NS-Zwangsarbeit sowie seinen transnationalen Bezügen bis in die Gegenwart, dem Verfassen von Ausstellungstexten und der Suche und Recherche von Objekten, Fotos und Dokumenten.

Anforderungen

  • ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Kultur-, Geistes- oder Sozialwissenschaften, idealerweise mit einem Diplom-, Magister-; (vertieftem) Lehramts- oder Masterabschluss, Promotion (von Vorteil)
  • mehrjährige berufliche Erfahrungen in einem Museum, einer Einrichtung der Wissenschaft und Forschung, der Kulturvermittlung oder vergleichbareren Institution
  • Vertiefte Kenntnisse über Ausstellungen und Museologie bzw. Erfahrungen bei der Konzeption und Realisierung von Ausstellungsprojekten
  • vertiefte Kenntnisse über die Themenbereiche des NS-Dokumentationszentrums (siehe dazu unser Leitbild und die aktuellen erinnerungskulturelle Diskurse und Debatten;
  • Kenntnisse über Theorien und Methoden der Globalgeschichte (von Vorteil)
  • sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch (Schrift und Wort)
  • Erfahrungen mit Forschungsdatenbanken
  • Ergebnis- und Zielorientierung
  • Kooperationsfähigkeit

Weitere Informationen können auf der Website des NS-Dokumentationszentrums nachgelesen werden.