Elitestudiengang Osteuropastudien
print

Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

CfA: Projekt zu Erinnerung, Ritualen und Mythen des Zweiten Weltkriegs in Russland, Belarus, Polen und Deutschland vom CISR e.V. Berlin

Der Verein CISR e.V. Berlin veranstaltet im Zuge des 75. Jahrestages des Ende des Zweiten Weltkrieges ein gemeinsames Diskutieren über den unterschiedlichen Umgang mit Erinnerungen, Ritualen und Mythen in Russland, Belarus, Polen und Deutschland. Bewerbungsfrist ist der 20. September.

01.09.2020

Das Zentrum für unabhängige Sozialforschung Berlin (CISR - Berlin) lädt im Jahr des 75. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges zu einer Erfahrung kritischer Reflexion ein: Erinnerungen, Rituale und Mythen des Zweiten Weltkriegs. Obwohl inzwischen drei Generationen vergangen sind, dauern die hitzigen Debatten über die Ursachen und die Bedeutung von Kriegsereignissen und den Status von Erinnerungsorten an.

Ziel des Projekts ist es, Teilnehmer*innen aus Deutschland, Russland, Belarus und Polen in ihrer kritischen Arbeit zu vereinen, um das Wesen gegenseitiger Beschuldigungen zu ergründen und einen konstruktiven Weg aus bestehenden Widersprüchen zu finden. Die erste Phase des Projekts wird in Form eines Essay-Wettbewerbs durchgeführt.

Wir laden Bürger*innen Deutschlands, Russlands, Belarus und Polens, die jünger als 30 Jahre sind, zur Teilnahme an diesem Wettbewerb ein und ermutigen Studierende der sozial- und geisteswissenschaftlichen Fakultäten (Soziologie, Anthropologie, Geschichte, Journalismus usw.), die in den letzten Jahren des Bachelor- oder im Master- oder Postgraduiertenstudium studieren. Schriftsteller*innen, Blogger*innen, Künstler*innen und Dokumentarfilmemacher*innen sind ebenfalls eingeladen.

Um am Essay-Wettbewerb teilzunehmen, ist es notwendig, das entsprechende Formular auf der Webseite des CISR auszufüllen und einen Essay (Text/Video, 1000 bis 2000 Wörter oder 5-7 Minuten Video) auf Deutsch oder Englisch, Russisch, Polnisch bis zum 20. September 2020 an info@cisr-berlin.org zu senden. Der "Essay" kann sowohl ein Text als auch ein Video (in einem dokumentarischen Kurzfilmformat, etc.) sein. Die Arbeitssprachen des Projektes sind Englisch oder Russisch.

Die Gewinner*innen des Essay-Wettbewerbs nehmen an einer zweiwöchigen Studienreise durch Russland (St. Petersburg, Rzhev, Katyn und Smolensk), Belarus (Minsk und Brest), Polen (Warschau und Danzig) und Deutschland (Berlin und Dresden) teil. Organisiert werden Besuche von Gedenkstätten, Museen und Gedenkstätten, Diskussionen mit Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen, Einzel- und Gruppenarbeit mit anderen Teilnehmer*innen. Die Studienreise ist für Mitte/ Ende November 2020 geplant. Je nach den aktuellen Umständen (aufgrund der Covid-19-Pandemie) kann der Termin verschoben werden.

Den Abschluss des Projekts bildet eine Konferenz in Berlin und eine Preisverleihung, zu der die Autor*innen der vier besten Essays eingeladen werden. Die Konferenz war für die zweite Novemberhälfte geplant, aber wie bei der Reise ist die Frage des Termins noch offen.

Alle Kosten im Zusammenhang mit der Studienreise und der Konferenz werden von den Organisator*innen übernommen.

Weitere Informationen sind auf der Webseite des CISR zu finden.