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CfP: "Südosteuropa ist tot? Lang lebe Südosteuropa! Positionierungen in einem interdisziplinären Forschungsfeld"

Das Dr. Fritz-Exner-Kolloquium zur Südosteuropaforschung wird vom 13.10. bis 15.10.2021 in Frankfurt an der Oder dieses Kolloqium veranstalten. Die Bewerbungsfrist endet am 21. Juni.

10.06.2021

Vor über 20 Jahren versetzte Maria Todorovas Buch "Imagining the Balkans" die Südosteuropaforschung in Aufregung. Während sich in der nachfolgengen Auseinandersetzung viele neuere Forschungszugänge etablieren konnten, blieben viele Fragen der fachlich-inhaltlichen Standortbestimmung einer genuinen Südosteuropaforschung unbeantwortet. Die Beschäftigung mit der (Selbst-)Verortung, Wissensproduktion und Wissensvermittlung steht im Mittelpunkt des diesjährigen Dr.-Fritz-Exner-Kolloquiums zur Südosteuropaforschung, welches an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) stattfinden wird.

Das Dr.-Fritz-Exner-Kolloquium stellt seit vielen Jahren eine Plattform für den interdisziplinären Austausch jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dar. Das zehnte Zusammentreffen soll dafür genutzt werden, diese Tradition fortzusetzen und basierend auf den eigenen Forschungsprojekten eine theoretische und methodologische Diskussion über die im deutschsprachigen Raum situierte Südosteuropaforschung und –lehre anzustoßen.

U.a. um folgende Fragen wird sich das Kolloquium drehen:

  • Wie und warum untersuchen Wissenschaftler*innen heute Südosteuropa?
  • Welche forschungspraktischen Herausforderungen stellen sich in der Untersuchung Südosteuropas?
  • Wie kann man sicherstellen, dass die Produktion von Wissen über Südosteuropa auch im Austausch mit Wissenschaftler*innen aus Südosteuropa stattfindet und Forschungsergebnisse auch wieder in die Region zurückfließen?
  • Wie vermittelt man Wissen über Südosteuropa an die (nicht-akademische) Öffentlichkeit?

Das Kolloquium richtet sich vornehmlich an fortgeschrittene Studierende, Promovierende und Post-Docs unterschiedlicher Disziplinen, die sich in ihrer Forschung und Lehre mit Südosteuropa beschäftigen. Die Beiträge des Kolloquiums sollen im Anschluss als Sonderausgabe einer Fachzeitschrift herausgegeben werden.

Aufgrund der Corona-Situation ist die Anzahl der Teilnehmer*innen vor Ort auf max. 12 Personen beschränkt, zusätzliche digitale Vorträge für ein breiteres Publikum sind angedacht. Unterbringung und Verpflegung werden von den Veranstalter*innen getragen. Zu den Reisekosten wird ein Zuschuss gewährt.

Interessierte haben noch bis zum 21. Juni 2021 Zeit, ein Abstract (300 Wörter) und eine Kurzbiographie über das entsprechende Online Formular der Südosteuropa-Gesellschaft hochzuladen. Für die Diskussion vor Ort sollen alle Teilnehmer*innen des Kolloquiums bis Mitte September ein 10-seitiges Paper einreichen.

Weitere Informationen sind der angefügten PDF-Datei und der Seite der Südosteuropa-Gesellschaft zu entnehmen.

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