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CfA: Marianne-Plehn-Programm zur finanziellen Förderung von Promotionen

Das neu gegründete Stipendiumsprogramm in Bayern verbindet ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes mit einer Viertelstelle an einer bayerischen Universität. Bewerbungen sind laufend möglich.

08.06.2020

Das Promotionsprogramm verbindet ein Stipendium der Studienstiftung mit einer Viertelstelle (finanziert durch das Elitenetzwerk). Nachdem die Graduiertenschule keine volle Promotionsförderung mehr anbieten kann, bietet das Marianne-Plehn-Programm eine attraktive Möglichkeit, eine individuelle Promotion in Ost- und Südosteuropastudien zu finanzieren.

Bewerbungen für das Stipendium und die Viertelstelle können gemeinsam eingereicht werden, werden jedoch individuell geprüft. Wenn Sie für ein Promotionsstudium an der LMU ein Stipendium von der Studienstiftung erhalten, nicht jedoch die Viertelstelle vom ENB, kann die Viertelstelle ggf. aus Restmitteln der Graduiertenschule finanziert werden. Für alle Stipendiaten gilt, dass sie (nach erfolgreichem Durchlaufen des Aufnahmeverfahrens) Mitglieder der Graduiertenschule werden können.

Mit dem Marianne-Plehn-Programm startet in Bayern unter dem Dach des Elitenetzwerks ein neues Modell, das ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. mit einer Viertelstelle an einer bayerischen Hochschule verknüpft. Neben der Studienförderung durch das Max Weber-Programm ist damit ab sofort auch wieder eine gezielte Förderung von Individualpromotionen möglich, die mit der Einstellung der Forschungsstipendien des Elitenetzwerks zunächst ausgelaufen war.

Für das neue Programm kooperiert der Freistaat Bayern - wie bereits beim Max Weber-Programm - mit der Studienstiftung. Das Marianne-Plehn-Programm richtet sich an Promovierende an bayerischen Hochschulen und bietet diesen ein Promotionsstipendium der Studienstiftung und eine vom Freistaat finanzierte Viertelstelle, die an einer frei wählbaren bayerischen Hochschule angesiedelt werden kann. Das neuartige Modell kombiniert damit die Freiräume einer stipendienfinanzierten Promotion mit der über die Stelle eröffneten institutionellen Einbindung sowie dem Zugang in die Sozialversicherungssysteme.

Ein in Kooperation mit bayerischen Wissenschaftseinrichtungen durchgeführtes, begleitendes Exzellenzprogramm fördert die Vernetzung der Stipendiatinnen und Stipendiaten innerhalb Bayerns und unterbreitet weitere Qualifizierungsangebote für ihre aktuellen sowie künftigen Aufgaben und Herausforderungen (z.B. überfachliche Kompetenzen, didaktische Fähigkeiten, Schärfung des eigenen Forschungsprofils, Gestaltung einer möglichen Postdoc-Phase). Weiterhin stehen den Promovierenden das ideelle Programm der Studienstiftung sowie die netzwerkübergreifenden Angebote des Elitenetzwerks Bayern offen.

Alle Informationen zur Bewerbung finden sich auf der Homepage der Studienstiftung.

Interessierte Studierende und Promovierende können sich mit Fragen zum Marianne-Plehn-Programm jederzeit an die verantwortliche Referentin der Studienstiftung wenden: Dr. Kerstin Bläser mpp@studienstiftung.de.

Marianne Plehn war übrigens die erste Frau in Bayern, der ein Professorentitel verliehen wurde. Die auf Fische spezialisierte Biologin lehrte - ebenso wie Max Weber - Anfang des 20. Jahrhunderts in München und zählt zu den Begründerinnen der Fischpathologie.