Elitestudiengang Osteuropastudiien
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Imperien

Vilnius und Nida (Litauen), 22. Juli. - 5. August 2007

In der litauischen Hauptstadt Vilnius und auf der Kurischen Nehrung verbrachte der dritte Osteuropastudien-Jahrgang seine Sommerschule. Unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Schulze Wessel und Dr. Frithjof Benjamin Schenk (beide Geschichte, LMU München) sowie Prof. Dr. Petra Stykow (Politikwissenschaft, LMU München) gingen die Teilnehmer der Bedeutung von »Imperien« für den osteuropäischen Raum in historischer und Gegenwartsperspektive nach.

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 Imperien sind »in« – zumindest als Analyseinstrument und Erklärungsversuch sowohl historischer Prozesse als auch der gegenwärtigen Politik. Und so sind Imperien Thema im Politik- und Kulturteil von Zeitungen wie auch in der politikwissenschaftlichen und in der historischen Diskussion. Dass Imperien für den Raum Osteuropa von signifikanter Bedeutung sind, braucht zunächst kaum erklärt zu werden: Große Teile Südosteuropas waren knapp 500 Jahre lang Teil des Osmanischen Reichs, Regionen und Länder Ostmitteleuropas waren der Habsburger Monarchie zugehörig, und weitere Teile Ostmitteleuropas und Osteuropas schließlich dem Russländischen Imperium eingegliedert.

Gründe genug sind also vorhanden, um sich im Rahmen des Studienganges Osteuropastudien intensiver mit »Imperien« zu befassen. Das taten die Studierenden zusammen mit den Dozenten und widmeten sich den Imperien während der interdisziplinär angelegten Sommerschule in Litauen. Der Ort war nicht zufällig gewählt: Einerseits kommt für die polnisch-litauische Union (1569-1791) – wenn auch unter Vorbehalt – eine Charakterisierung als Imperium in Betracht, anderseits befand sich Litauen von 1945 bis 1989 als Teil der UdSSR an der Peripherie eines Imperiums.

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