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Exkursion zum Go-East Filmfestival

Wiesbaden, 10. – 13. April 2014

Der  10. Jahrgang goes "GoEast" - im Rahmen des diesjährigen Projektkurses zum Thema „Traumata im osteuropäischen Film nach 1989” machten sich die Studierenden zum 14. Festival des Mittel- und Osteuropäischen Films "GoEast-Filmfestival" in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden auf. Vereint etwas die Filme aus dieser Region? Wie werden die spezifischen Probleme der Länder Osteuropas sowie ihre Geschichte durch das spezielle Medium Film aufgearbeitet?

Foto Wiesbaden Exkursion

Bahnhof Wiesbaden (Foto: Folke Eikmeier)

Bereits kurz nach Ankunft in der frisch renovierten Jugendherberge und einem gemeinsamen Abendessen besuchten die Studierenden die erste Filmvorführung.

Der Großteil wählte das bulgarische Werk POSLEDNITE CHERNOMORSKI PIRATI/ DIE LETZTEN SCHWARZMEERPIRATEN. Darin verbringt eine Gruppe Aussteiger ihre Tage damit, Löcher im Wald um das Kap Karadere an der  Schwarzmeerküste zu sprengen. Der Grund: Die Suche nach einem Goldschatz. Dieser Traum gibt ihrem von Alkohol beherrschten Leben Inhalt. Doch ihr letzter Zufluchtsort ist in Gefahr, als der Bruder des Premierministers ein Luxus-Resort an „ihrem“ Strand errichten will. Ein teils heiterer, teils zum Nachdenken anregender Film, der sich während der gesamten Spieldauer zwischen einem modernen Märchen und nachgestellter Dokumentation hin- und her bewegt. Für uns bildete der Film, der die Suche nach Sinn und Identität in postsozialistischen Gesellschaften in den Mittelpunkt stellte, einen gelungenen Auftakt.

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